Laden von NiCd Akkus mit ECS Ladegerät
|
| R1 | 1500 | 0.4 Watt | 1% | bitte untenstehende Erklärung beachten! |
| R2 | 300 | 0,4 Watt | 1% | |
| R3,R6,R7 | 0,1 | 5 Watt | 5% | |
| R4 | 300 | 0,4 Watt | 5% | |
| R5 | 3k | 0,4 Watt | 5% | |
| R8 | 2k32 | 0,4 Watt | 5% | |
| R9 | 261 | 0,4 Watt | 5% | |
| R10 | 1k91 | 0,4 Watt | 5% |
| P1 | 500, linear, stehend |
| P4 | 100k, linear, stehend |
| P5 | 1k, linear, stehend |
| C1 | 47µF/16V stehend |
| D1 | Schottkydiode SB540 |
| LED1 | 3mm grün |
| LED2 | 3mm gelb |
| LED3 | 3mm rot |
| T1,T2 | BDV64A oder BDW84B (PNP Darlington) |
| J2 | RM2,54 - 6 polig, 2 reihig |
| NTC | Siemens K164 6k8 |
| J1 | 1-2 | für NiCd Akkus |
| J6 | 1-2 | für NTC |
| J7 | offen | für geregelte Erhaltungsladung |
Metallgehäuse oder Kühlkörper für T1 und T2 (isoliert montieren!),
eventuell Umschalter für verschiedene Akkuspannungen (R1)
Die qualitativ hochwertige Platine kann leicht und schnell bestückt werden und ist mit einem Voltmeter in wenigen Minuten abgeglichen. Der Wert des Widerstandes R1 ist entsprechend der Anzahl der zu ladenden Zellen zu wählen.
Sollen verschiedene Akkus geladen werden, kann ein für R1 ein einfacher Umschalter eingebaut werden.
R1 = AnzahlZellen x 300
z.B. bei 7.2V: 6 x 300 = 1k8
oder bei 12V: 10 x 300 = 3k
Eine ausführliche Beschreibung liegt der Platine bei, folgende Einstellungen sind jedoch zu beachten:
Manche Akkupacks haben intern eine relativ schlechte Verdrahtung. Der Ladestrom sollte deshalb nicht zu hoch eingestellt werden, um eine Erwärmung der Verbindungsdrähte zu vermeiden. 2-3 Ampere müßten in der Regel ausreichen, um eine hinreichend schnelle Ladung zu erzielen. Generell sollte der maximale Ladestrom zwischen 1,5 bis 4x der Akkukapazität liegen.
Die vorgeschriebene Normaleinstellung auf 1.480 Volt wird von jedem Akku problemlos vertragen. Viele Akkus können jedoch mit höheren Spannungen bis zu 1.525 Volt geladen werden. Ist die Ladeschlußspannung für den verwendeten Akkutyp zu niedrig, schaltet der ECS-Chip zu früh auf Erhaltungsladung um. Ist die Spannung zu hoch, erwärmt sich der Akku beim Laden übermäßig stark.
Ein frühzeitiger Übergang in den Erhaltungsladungsmodus bewirkt, daß der Akku noch nicht zu 100% geladen ist. Dieser Nachteil wirkt sich nur dann aus, wenn der Akku sofort nach der Aufleuchten der Leuchtdiode für "Fertig" vom Ladegerät getrennt wird. Bleibt der Akku während der Erhaltungsladung noch für 2-3 Stunden am Ladegerät angeschlossen, ist er nach dieser Zeit durch den Erhaltungsladestrom in jedem Fall vollgeladen.
Um optimale Volladung sofort nach dem Übergang in die Erhaltungsladung zu erreichen, muß die Referenzspannung an den jeweiligen Akku angepaßt werden. Dabei empfiehlt es sich, die Spannung in geringen Schritten zu steigern, bis eine Erwärmung festgestellt wird und dannach die Spannung wieder geringfügig zu reduzieren.
Zur Versorgung des Ladegerätes muß ein stabilisiertes Netzgerät entsprechend der gewünschten Ladespannung und des zu verwendenden Ladestroms zur Verfügung stehen. Die Versorgungspannung für den Print und die Ladespannung sind auf getrennte Eingänge (mit gemeinsamer Masse) der Platine geführt. Wenn die zur Verfügung stehende Spannung relativ brummfrei ist, kann diese sowohl zur Versorgung, als auch als Ladestromquelle verwendet werden. In diesem Fall ist praktischerweise nur ein 2-adriges Anschlußkabel notwendig. Bei der Wahl der Versorgungsspannung muß gewährleistet sein, daß diese um mindestens ca. 2 Volt über der gewählten Ladespannung des Akkus liegt (z.B. mindestens 9 Volt für 7.2V Akkus), höhere Spannung bis ca. 15 Volt schadet nicht, muß jedoch von den beiden Ausgangstransistoren in Wärme umgewandelt werden (Kühlkörper!).
Bei manchen Akkupacks ist nach der Buchse für den Anschluß des Ladegerätes, bzw. den Klemmen für den Standlader, in den Ladestromkreis eine Diode eingebaut, die eine Beschädigung durch Verpolung verhindern soll (z.B. Kenwood PB-6). Da aber der ECS-Chip in den Impulspausen die Klemmenspannung des Akkus mißt um die Ladung zu steuern, sind diese Eingänge für die Ladung mit ECS ungeeignet.
Die Überprüfung, ob eine Diode im Ladekreis eingebaut ist, wird durch Messen der Spannung an der Buchse durchgeführt. Kann bei einem geladenen Akku keine Spannung an dieser Buchse gemessen werden, so ist dieser Eingang ungeeignet. Es müssen dann die Klemmen verwendet werden, die auch dem Funkgerät zur Versorgung dienen.
Bei mir hat sich der Einbau der Platine in ein Metallgehäuse bestens bewährt (siehe Foto), welches einerseits genügend Kühlung für die an der Rückseite angeschraubten Transistoren bietet und gleichzeitig über ausreichende mechanische Stabilität verfügt um die Halterung meines Alinco Akkupacks zu tragen.
Der Ladesockel des Alinco DJ-580 Laders läßt sich durch Lösen zweier Schrauben leicht zerlegen, um an die auf der darin befindlichen Platine eingelöteten Ladeklemmen zu kommen. Der eingebaute Vorwiderstand ist dabei unbedingt zu überbrücken, bzw. sind die Drähte direkt an der Klemme anzulöten !

Selbstbau für Alinco DJ-580
Fertiggeräte sind bei der Fa. Lytron in A-1160 Wien, Ottakringerstraße 51, Tel. 406 91 33 erhältlich. (http://www.lytron.at)
Eine Dokumentation über den Mega-ECS-Lader des ”praktiker”-Verlages kann direkt beim Verlag in der Apollogasse
22, A-1070 Wien, Tel. 01 / 526 46 68 für den Preis von 40,- ÖS bestellt werden.(http://www.praktiker.at)
Die Basisplatine ECS 2011 kann unter anderem bei der Fa. Radiobastler in Wien 12, Krichbaumgasse 25 gekauft
werden.
Mein besonderer Dank gebührt Herrn Felix Wessely vom praktiver Verlag für die
freundliche Erlaubnis, Teile des Inhaltes seiner in der Zeitschrift ´praktiker´ veröffentlichten Bauanleitungen für
diesen Artikel zu verwenden.
Viel Spaß beim Nachbau !
vy 73 de Andreas Kriechhammer
OE3ARC @ OE1XAB.AUT.EU
Von: WECHSELBERGER Max[SMTP:M.WECHSELBERGER@tirol.gv.at]
Gesendet: Samstag, 03. Jänner 1998 18:23
An: 'andy@kri.vienna.at'
Betreff: ECS - Ladegerät
Ich habe ein Lytron - Ladegrät schon einige Zeit zur vollsten Zufriedenheit in Verwendung.
Für das Laden des Handy - Akkus suche ich noch was Vernünftiges. Daher die Frage: Kann man Lithiumionen - Akkus auch mit dem ECS - System laden? Wenn ja, wie muß es eingestellt werden, was ist zu beachten.
MfG und bestem Dank für die Antwort
Max Wechselberger
From Lotus Notes user: Michael 1 Zwingl
Das ECS Ladegerät ist auf Stellung BLEIAKKU zu stellen und die Zellenanzahl auf DOPPELT SOVIELE ZELLEN einzustellen, da die LiIonen Akkus ca 4,4Volt Zellenspannung haben..
Diese Info findet sich auch bei der Beschreibung der ECS-Herzplatine die zB. über Firma NEUHOLD in Graz vertrieben wird.
Mit freundlichen Grüßen
|
This page was last updated on: 06.07.2002 |