Paßstraßen Westösterreichs
24.4. - 28.4.1996
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Das Ziel dieser Tour war, möglichst viele Paßstraßen in Westösterreich zu befahren. Dabei standen hautpsächlich
Straßen und Pässe am Programm, die im Winter im Verkehrsfunk häufig als gesperrt gemeldet werden.
1. Tag (Freitag):
Zu Mittag ging es von Kaltenleutgeben nach Zell am See, wo wir auf einem Campingplatz mit Blick auf das Kitzsteinhorn
übernachteten. Auf dieser Etappe haben wir uns übrigens die Frage gestellt, warum ausgerechnet zu Pfingsten, wo
üblicherweise starker Verkehr zu erwarten ist, auf der Tauernautobahn ein Tunnel nur mit Gegenverkehr und Ampelregelung
zu befahren ist.
2. Tag (Samstag):
Von Zell am See ging es nach Krimml, wo wir die Krimmler Wasserfälle besuchten, dann über den Gerlospaß (1507m) in
Richtung Arlberg, über die Arlbergpaßstraße (1793m), den Flexenpaß (1773m), den Hochtannberg (1675m) und letzendlich
nach Au, welches sich zu dieser Zeit als ziemlich verschlafenes Nest mit einem tadellosen Campingplatz, sowie einem
ordentlichen Restaurant im nahegelegenen Hotel darstellte.

Auf der Flexenstraße
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An der Straße nach Au
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Die Krimmler Wasserfälle
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3. Tag (Sonntag):
Von Au ging es nach Damüls (aus dem Verkehrsfunk kennt man wohl die gesperrte Verbindung Au-Damüls), dann über die
Silvretta Hochalpenstraße (2036m) ins Paznauntal, durch Galtür (welches im Februar 1999 durch die Lawinenkatastrophe
in den Medien sehr präsent war) und Ischgl Richtung Landeck.
Im übrigen könnte ich mir nicht vorstellen, z.B. in Ischgl meinen Urlaub zu verbringen. Dieser Ort hat mit einem
Bergdorf so gut wie nichts zu tun. Wer auf Betonbunker im Disneyland für Touristen steht, ist dort allerdings gut
aufgehoben.
Mittlerweile erst bei der Hälfte der Etappe angelangt, ging es über den Finstermünzpaß (1188m) auf den Reschenpaß
(1504m) zum Reschensee. Dort gibt es die spektakuläre Kirche zu sehen, die seinerzeit einem Stauseeprojekt zum Opfer
fiel und teilweise geflutet ist.
Vom Reschenpaß fuhren wir über Meran und Bozen (wo es schon sehr sommerlich war) zum Kalterersee. Dort übernachteten
wir außerhalb eines ausgebuchten Campingplatzes.
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Die Silvretta Hochalpenstraße
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Am Finstermünzpaß
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Auf der Silvretta Hochalpenstraße
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Die "geflutete" Kirche im Reschensee
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4. Tag (Montag):
An diesem Tag fuhren wir vom Kalterersee durchs Pustertal nach Lienz (Osttirol) und weiter nach Bad Kleinkirchheim
(Kärnten) wo wir zur Erholung das Bad besuchten. Übernachtet haben wir dann auf einem Parkplatz kurz vor der
Turracherhöhe (1783m).

Auf der Turracherhöhe
5. Tag (Dienstag):
Der Tag der Rückreise; von der Turrach ging es hinunter ins Murtal und dann in Richtung Heimat.
Erfahrung:
Zu Pfingsten sind in Südtirol die Campingplätze zum Bersten voll, man sollte sich daher rechtzeitig um einen
geeigneten Platz umsehen.
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